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Die Geschichte des Adventskalenders

Die Geschichte des Adventskalenders

Die Adventskalender Geschichte beginnt ungefähr Mitte des 19. Jahrhunderts. Die eigentliche Bedeutung der Adventszeit ist die geistige und seelischen Vorbereitung auf das christliche Hochfest des Jahres, die Geburt Jesu in der Nacht zum 25. Dezember. Der Advent umfasst die 4 Sonntage vor Weihnachten, beginnend mit dem ersten Sonntag nach dem 26. November. Die Adventszeit endet am 24. Dezember nach dem Sonnenuntergang, dem Beginn des Heiligen Abends. Der Adventskalender entstand im Laufe des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigem Raum und hatte viele Vorläufer, die mehr oder weniger zeitgleich an verschiedenen Orten entstanden.

Die erste gedruckte “Weihnachtsuhr” für Kinder wurde 1902 in Hamburg hergestellt und erschien im Verlag der Evangelischen Buchhandlung Friedrich Tümpler. Sie kostete 50 Pfennig.Im Jahr 1904 erschien als Beilage einer Stuttgarter Zeitung der Weihnachtskalender “Im Lande des Christkinds” – basierend auf der Idee von Gerhard Lang (1881-1974).Dieser Kalender hatte noch keine Türchen zum Öffnen, sondern bestand aus zwei bedruckten Teilen. Einem Bogen mit 24 Bildern zum Ausschneiden sowie einem Karton auf dem auf 24 Feldern jeweils, von Lang selber verfasste, Verse abgedruckt waren. Die Kinder durften jeden Tag ein Bild ausschneiden, einen Vers lesen und das Bild darauf kleben. Am 24. Dezember wurde das weiß gekleidete Christkind aufgeklebt.

Mit Ausbruch des zweiten Weltkrieges wurde Papier in Deutschland kontingiert. Anfang der 1940er Jahre wurde der Druck von Bildkalendern als kriegsunwichtig eingestellt. 1941 erfolgte schließlich ein Verbot der kirchlichen Presse. Als Ersatz lies die NSDAP einen eigenen, nationalsozialistischen Kalender produzieren und ans Volk verteilen. Dieser bestand aus einem kleinem Heft, das Erzählungen, Lieder, Sprüche sowie Mal- und Bastelvorschläge enthielt. Klares Ziel war eine Umdeutung der Adventszeit, sämtliche christlich-religiösen Elemente wurden entfernt und mit Inhalten der neuen Ideologie, unter Bezugnahme auf vermeintlich germanische Wurzeln, besetzt. Der Adventskranz wurde so zum Sonnenwendkranz, das Christkind zum Lichtkind. Das deutsche Wort Vorweihnachten ersetzte das lateinische Wort Advent und St. Nikolaus musste dem Schimmelreiter weichen, den man zudem mit dem Gott Wotan verband. Bereits zu Weihnachten im Jahr 1945 wurden wieder Adventskalender gedruckt, die Sehnsucht nach christlichen Werten und alten Traditionen war groß. Betriebe die nicht zerstört waren und Papier vorrätig hatten, legten mitunter die Vorkriegsmotive erneut auf.

Nachdem in den1930er Jahren schon erste Adventskalender in deutschsprachigen Raum wie Österreich und der Schweiz Verbreitung fanden, trat der Adventskalender nun seinen weltweiten Siegeszug an und fand Verbreitung in Ländern wie Großbritannien oder auch in den USA. Mittlerweile werden Adventskalender millionenfach in Deutschland gedruckt, mehr als die Hälfte davon geht ins Ausland. Seit den ersten Anfängen im 19 Jahrhundert wurden mit viel Leidenschaft individuelle Adventskalender gebastelt, eigene Ideen entwickelt und umgesetzt. Längst sind es nicht mehr nur Kinder, die Adventskalender geschenkt bekommen, auch Erwachsene beschenken sich gegenseitig und Kinder basteln Adventskalender für Ihre Eltern.

Form, Art und Aussehen haben sich im Laufe der Zeit gewandelt. Gleich geblieben ist die Mission des Adventskalenders: Anderen Menschen Freude zu bereiten. Er ist Ausdruck der Einzigartigkeit der Weihnachtszeit und der Vorfreude auf Heiligabend. Quelle: Wikipedia

Ohne einen Adventskalender können sich viele, egal ob jung oder alt, die Adventszeit gar nicht mehr vorstellen. Und bei der riesigen Auswahl an verschiedenen Kalendern, die es mittlerweile bei uns zu kaufen gibt, fällt die Entscheidung gar nicht so leicht. Neben den klassischen Schokoladen Adventskalendern gibt es viele weitere Kalender wie zum Beispiel der Star Wars Kalender, Kosmetic oder Parfümkalender von Douglas, Bierkalender für Erwachsene, Bayernlos Adventskalender und noch viele mehr.

Euer Kochsternchen Team kann natürlich auch nicht ohne einen geeigneten Adventskalender. Aus diesem Grund haben wir uns für dieses Jahr den Foodist Gourmet Adventskalender 2018 zugelegt und sind schon wahnsinnig gespannt, welche Produkte sich wohl hinter den Türchen verstecken. Wir wünschen ihnen eine besinnliche Adventszeit und viel Überraschung mit ihrem Adventskalender ♥

 

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