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In der Weihnachtsbäckerei gibt´s so manche Leckerei...

In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei…

Wenn es nach Zimt, Vanille, Bratäpfeln, Honigkuchenteig und Lebkuchengewürzen duftet, ist das Fest der Liebe nicht mehr weit. Und die Adventszeit wurde geradezu dafür erfunden, sich mit Freunden und Verwandten gemeinsam darauf vorzubereiten. Egal ob Schmuddelwetter oder erste Schneeflocken: Ist der Ofen einmal vorgeheizt, zieht es alle in die Küche. Das Backen von Weihnachtsplätzchen ist eine ganz wunderbare Art, sich näherzukommen und das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu stärken, denn es macht einfach Spaß, Teig zu kneten, auszurollen, Plätzchen auszustechen, Bleche zu belegen und dabei immer wieder vom Teig zu naschen.

Was gibt es Schöneres, als die gesamte Familie mit Selbstgebackenem zu verwöhnen, das mit viel Liebe und nur aus den besten Zutaten hergestellt wurde. Alles, was so verlockend aussieht, muss natürlich auch genauso köstlich schmecken. Aus diesem Grund haben wir in diesem Beitrag ein paar Tipps und Informationen zusammen gestellt, mit denen ihre nächsten Weihnachtsplätzchen zum absoluten Traum werden.

Verzieren mit Schokolade: 

Der Glanz der Kuvertüre
Wie jeder Hobby-Zuckerbäcker weiß, ist die richtige Temperatur der Schokolade ausschlaggebend für die Konsistenz des Überzugs und damit auch für das glänzende Aussehen des Gebäcks. War die Temperatur zu hoch, trocknet die Kuvertüre schlecht und erhält später ein graues oder streifiges Aussehen. Ist sie zu kühl geraten oder wird sie zu dick, lässt sie sich nicht gut verarbeiten

Richtige Temperatur
Wie erzielt man nun die richtige Temperatur und warum wird die Kuvertüre eigentlich temperiert? Ganz einfach: Damit der Überzug einen schönen, matten Glanz bekommt. Oder fachmännisch ausgedrückt: Weil nur bei einer bestimmten Temperatur die Kakaobutter mit den übrigen Bestandteilen der Kuvertüre die Verbindung eingeht, die zu einer schönen glänzenden, gut trocknenden und problemlos verarbeitbaren Glasur führt.

Verzieren mit Zuckerguss:

Wichtig beim Verarbeiten
Beim Verzieren mit Zuckerguss den Puderzucker unbedingt durch ein feines Sieb geben. Auch nur kleine Klümpchen können das Auftragen von Mustern und Ornamenten erschweren. Der Zuckerguss lässt  sich dann nicht gleichmäßig aus der Backpapiertüte drücken. Der Guss sollte zügig verarbeitet werden, da er schnell antrocknet.

Zuckerguss mit Alkohol
Anstelle von Zitronensaft kann der Zuckerguss auch mit weißem Rum, Orangenlikör oder Whiskey angerührt werden. So werden die sonst fast ausschließlich von Kindern genaschten Plätzchen auf einmal für Erwachsene eine willkommene Abwechslung.

Dekorieren mit süßem Eischnee:

Mit süßem Eischnee dekorieren
Alle größeren Plätzchen, Törtchen, Weihnachtsknusperhäuschen oder auch Honigkuchen können mit süßem Eischnee besonders gut dekoriert werden. Der Vorteil ist, dass in den Eischnee Bonbons, Zuckerkugeln sowie Gelee- und Fondantfrüchte gut haften und der Eischnee elastisch ist. der süße Eischnee kann aber auch ebenso wie die Zuckerglasur fein auf Plätzchen aufgetragen werden und Ornamente lassen sich mit feinen Spritztüten leicht auf Plätzchen aufbringen.

Farbiger Eischnee
Beim Schaumigrühren des Eischnees ein paar Tropfen der gewünschten Farbe zugeben. So wird der Eischnee rosa, grün oder auch gelb und die dekorierten Gebäckstücke besonders farbenfroh.

Wichtig beim Verarbeiten
Der süße Eischnee sollte zügig verarbeitet werden, da dieser wie die Zuckerglasur schnell antrocknet. Dabei hilft ein feuchtes Küchentuch, mit welchem die Schüssel abgedeckt wird. Der Eischnee kann auch in eine Schüssel mit luftdicht abschließbarem Deckel vorsichtig umgefüllt werden.

Wichtige Gewürze für die Weihnachtsbäckerei:

Zimt
Zimt ein eines der wichtigsten Weihnachtsgewürze und wird meist in Stangen oder gemahlen angeboten. Für Weihnachtsgebäck verwendet man vorwiegend gemahlenen Zimt. Ein Stück Zimtstange in eine Tasse geben und mit schwarzem Tee aufgießen – eine wundervolle Alternative zu Glühwein, die besonders bei Kindern sehr beliebt ist.

Gewürznelken
Gewürznelken riechen sehr aromatisch würzig-süß und haben einen starken, intensiven Geschmack. Man sollte sie also sorgfältig dosieren. Fein gemahlen in Teigen verarbeiten.

Sternanis
Dieses Gewürz duftet und schmeckt sehr intensiv. Der Geschmack erinnert an Anis. Man verwendet ihn hauptsächlich zum Aromatisieren von Sirup. Am Vertrautesten ist uns Sternanis im Glühwein.

Kardamom
Kardamom schmeckt leicht scharf und wird fein gemahlen im Lebkuchengewürz verwendet. Teigen verleiht Kardamom ein besonderes Aroma.

Koriander
In Honigkuchen- oder Lebkuchengewürzmischungen sind gemahlene Koriandersamen ein wichtiger Bestandteil.

Lebkuchengewürz zum selber machen:
Zutaten:
50 g Zimt
10 g Gewürznelken
180 g Koriandersamen
10 g Pimentkörner
50 g Sternanis
5 g Muskatnuss

Die Zutaten können in pulverisierter Form vermischt werden. Aromatischer wird es jedoch, wenn diese im Küchenmixer fein gemahlen werden. Etwa 25 g Gewürzmischung für 1 kg Teig verwenden. Im Schraubglas gut verschließen, damit die Aromen nicht verfliegen.

Aufbewahrung und Lagerung vom leckeren Weihnachtsgebäck:

Welches Weihnachtsgebäck muss reifen?
Stollen reifen am längsten, deshalb sollte man diese am besten einen Monat im Voraus backen. Danach in Alufolie gut einwickeln, in eine Plastiktüte einschlagen und an einem kühlen und dunklen Ort zum Reifen lagern. Auch Lebkuchen, Printen und Basler Leckerli brauchen in einer verschlossenen Dose 1-2 Wochen ruhe.

Aufbewahrung von Teigen
Fast jeder Grundteig braucht seine Ruhe – der eine nur 45 Minuten, der nächste muss über Nacht stehen und der Honigkuchenteig will gar mindestens 6 Wochen nicht gestört werden. Nehmen Sie sich die Zeit und lassen Sie den Teig erst mal in Ruhe, denn je mehr man ihm davon gönnt, desto schmackhafter und weicher werden danach die Ergebnisse. Dazu ist es aber wichtig, dass die Teige gut und luftdicht verschlossen werden. Dies kann in einer Dose mit Deckel oder in Frischhaltefolie eingewickelt sein.

Lagerung von Gebäck
Gebackene Plätzchen lassen sich fast ausnahmslos in gut verschließbaren Dosen für 2-4 Wochen aufbewahren. Vanillekipferl, Haselnuss-Spritzgebäck, Honig-Nuss-Plätzchen oder Zimtsterne brauchen einige tage, um den vollen Geschmack entfalten zu können. Sollten die Plätzchen doch hart geworden sein, dann helfen ein paar Scheiben frische Äpfel, die man zu den Plätzchen in die Dose legt. Die Plätzchen werden nach einigen Tagen schon wieder mürbe und zarter.

Na,  haben sie schon mit der diesjährigen Weihnachtsbäckerei angefangen? Falls dies nicht der Fall ist, hoffen wir, dass wir sie mit diesem Beitag zum Backen überzeugt haben und sie schon bald mit ihren selbst gebackenen Weihnachtsplätzchen ihre Liebsten verzaubern werden und ein schönen Weihnachtsfest haben. ♥

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